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Rückblick auf die Entwicklung der Rauchmelder (Diesen Link besuchen)

Das Feuer hat für den Menschen seit jeher zwei Seiten. Auf der einen Seite nutzt er es zum Kochen, Heizen und als Lichtquelle. Auf der anderen Seite kann es aber auch vernichten, wenn es unkontrolliert als Brand ausbricht.
Die frühzeitige Entdeckung eines Brandes ist die wichtigste Voraussetzung, um sicheres Löschen zu ermöglichen und eventuelle Schäden zu verhindern, bzw. die Auswirkungen auf ein Minimum zu begrenzen.
Dieser Grundgedanke - Entdecken und Melden - wurde schon frühzeitig in die Tat umgesetzt. Die Entwicklung der Brandmeldung begann im 13. Jahrhundert damit, dass Menschen die Feuerwache übernahmen. 1851 wurde in Berlin die erste öffentliche Feuermeldeanlage installiert. Allen "Techniken", die hier zum Einsatz kamen, war zu eigen, dass der Brand zuerst durch die Menschen entdeckt werden mußte, bevor die Meldung erfolgen konnte.
Wenn man in alten Lexika blättert, stößt man aber hin und wieder auch auf Apparate zur "automatischen" Branddetektion. Häufig sind es Detektoren, die auf die Wärme des Brandes reagieren. Wie erstmals Rauch statt Wärme als Brandkenngröße genutzt wurde, veranschaulicht ein Patent aus dem Jahr 1894. Als "Rauchmelder" dienten zwei Vögel, die im Brandfall mit Rauchvergiftung von der Stange fielen und mit ihrem Körpergewicht den Alarm auslösten. Diese "Zwei-Vögel-Abhängigkeit" sollte einem Fehlalarm durch natürlichen Vogeltod vorbeugen.
Dieses Prinzip ist heute noch unter den Begriffen Zwei-Melder- oder Zwei-Gruppen-Abhängigkeit bekannt. Zur Beruhigung: Heute ersetzen technische Lösungen die Verwendung des lieben Federviehs....

Eingetragen von: admin
am: Freitag, 22.09.2006
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